Herbstferien 2016 mit dem neuen Wohnmobil

Nachdem Tamira ja nun seit einigen Wochen ein Schulkind ist, war es langsam Zeit für die ersten Herbstferien. Und somit für die erste richtige Tour mit unserem neuen Wohnmobil.

Freizeitcenter Oberrhein

Anfänglich war einfach nur ein 1-wöchiger Urlaub mit dem WoMo geplant. Wir wollten bei der ersten Tour kein Risiko eingehen, sondern erst mal in Ruhe gucken, ob alles so funktioniert wie es soll.  Daher entschieden wir uns für einen Campingplatz. Jenny war irgendwann mal mit Ihren Eltern auf einem sehr schönen Platz, auch im Internet sah der gut aus, also buchten wir dort: Freizeitcenter Oberrhein
Zu unserer Freude gab es noch eine Sonderaktion während der Herbstferien und wir konnten noch ein paar € sparen… 😉

Im Zusammenhang mit unserer „Gewichts-Odysee“ bekamen wir kurzfristig noch einen Termin bei den Fahrwerksspezialisten der Carsten Stäbler GmbH. Die Firma hat ihren Sitz in Waghäusel, nur 80 km von Rheinmünster entfernt. Das passte also ganz gut und wurde  kurzum in den Urlaub integriert.

Am Sonntag, den 16.10.2016 ging es vormittags also los Richtung Rheinmünster. Ohne Zwischenfälle erreichten wir am frühen Nachmittag unser Ziel und richteten unseren Stellplatz dort ein.

Bei einer ersten Besichtigungs- und Orientierungsrunde kamen uns einige Kinder auf ihren Fahrrädern entgegen – und begrüßten Tamira mit Namen! Wie sich dann herausstellte, waren zwei Gocher Familien ebenfalls mit ihren Kindern dort, überdies gehen diese zur gleichen Schule wie unsere kleine Prinzessin ;-). Die Welt ist halt doch ein Dorf!
Somit hatte Tamira schon mal jemanden zum Spielen, prima. Leider spielte das Wetter in den darauf folgenden Tagen nicht so ganz mit, hin und wieder gab es jedoch auch den ein oder anderen Sonnenstrahl und wir bekamen die Tage ganz gut herum. Der Campingplatz ist wirklich schön und definitiv empfehlenswert. Ich denke, besonders im Sommer, wenn man die Bademöglichkeiten auch entsprechend nutzen kann, wird es dort sehr schön sein, nicht nur für Kinder.

Auflastung bei Carsten Stäbler GmbH, Waghäusel

Am Freitag, 21.10.2016 hatten wir dann morgens um 8.00 Uhr den Termin zur Auflastung unseres WoMo’s in Waghäusel, ca. 80 km von unserem Campingplatz entfernt. Da der Weg über die A5 an Karlsruhe vorbei führte und man durch die Ruhezeiten den Campingplatz erst ab 7.00 Uhr hätte verlassen können, entschieden wir, das Angebot der Werkstatt zu nutzen, auf dem Parkplatz der Firma kostenlos zu übernachten (Stromversorgung vorhanden). Somit reisten wir bereits am Donnerstag Abend ab und machten uns auf den Weg nach Waghäusel.

Heidelberger Zooedited_fb_img_1477034936792

Waghäusel ist ein kleines Städtchen in der Nähe von Heidelberg, wir wollten uns die Zeit während des Umbaus irgendwie im Ort vertreiben. Davon riet uns die freundliche Dame am Empfang der Werkstatt jedoch ab, es gäbe schlicht nichts zu besichtigen oder zu unternehmen. Kurzerhand organisierte sie uns das Auto des Chefs -die Leihautos waren alle vergeben- somit konnten wir den Tag ganz anders planen. Nach kurzer Recherche entschieden wir uns trotz des durchwachsenen Wetters den Zoo in Heidelberg zu besuchen.

Ein wirklich schöner, kleiner Zoo. Alles wirkt sehr gepflegt, sauber und ordentlich. Da es etwas kühler war, bekamen wir wirklich viele Tiere auch zu sehen, dass ist ja nicht immer so. Für Kinder hat der Zoo eine kleine Fährtensuche eingerichtet: An verschiedenen Gehegen finden sich die typischen Pfotenabdrücke/Spuren der Tiere in einem „Betonschild“. Auf einem Abreissteil des Zooplanes können die Kinder die jeweiligen Tiere zu den dort ebenfalls abgebildeten Abdrücken dazu schreiben und Gutscheine für den Zooshop gewinnen. Wirklich schön gemacht, Tamira hatte viel Spaß an der „Detektivarbeit“ :-D.
Hunde sind übrigens im Zoo erlaubt, dürfen allerdings nicht in die Café’s.

Wir übernachteten der Einfachheit Halber nochmals auf dem Parkplatz der Carsten Stäbler GmbH, nachdem wir zuvor die Erlaubnis des Chefs eingeholt hatten – versteht sich. Abends überlegten wir, was wir mit dem verbleibenden und für die Rückreise vorgesehenen Samstag anstellen könnten.

Technik Museum Speyer20161022_133008

In nur gut 30 km Entfernung zu Waghäusel liegt die Stadt Speyer.

Speyer ist eine kreisfreie Stadt am Oberrhein. Als römische Gründung, damals Noviomagus oder Civitas Nemetum genannt, ist sie eine der ältesten Städte Deutschlands und wurde als Spira um 600 Zentrum des Speyergaues.

(Quelle: Wikipedia)

Sehenswürdigkeiten gibt es einige. Nach einigen Überlegungen hatten wir Abends beschlossen, das Technik Museum Speyer zu besuchen und unseren Urlaub damit abzuschließen.

Wir frühstückten also zeitig und brachen früh auf nach Speyer. Am Technik Museum angekommen, bemerkten wir, dass anlässlich der Herbstmesse dort auch eine Kirmes in unmittelbarer Nähe aufgebaut war. Zunächst ging es jedoch ins Museum.

Was für ein tolles Museum! So viele fantastisch aufbereitete, alte Fahrzeuge, sehenswerte Maschinen und technische Geschichte. Wir waren in gut 4 Stunden durch, allerdings kann man dort sicherlich  auch mehr Zeit verbringen. Wer mal mit Kindern in die Nähe von Speyer kommt, sollte also das Museum definitiv mit einplanen.

Caravan Park am Technik Museum

Eigentlich sollte es nach dem Museumsbesuch ja nach Hause gehen, aber da war ja noch die Kirmes. Außerdem gab es ein Aktion für die Herbstferien: Durch den Besuch des Technik-Museums konnte man die Eintrittskarten für das nur 10 Gehminuten entfernte SeaLife Speyer ermäßigt bekommen (5,- EUR/Person). Da wir nicht in Eile waren, beschlossen wir also in Speyer zu bleiben und hingen noch eine Nacht dran.  Daher setzten das WoMo um auf den Caravan Park am Technik Museum. Dieser gehört zum Hotel und liegt direkt neben dem Parkplatz des Museums.

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Mit 22,00 EUR/24 Std. ist der Platz zwar nicht ganz günstig, allerdings liegt er wunderbar zentral. Außerdem ist in dem Preis alles enthalten, also Ver- und Entsorgung, Strom und auch die Benutzung der Sanitäreinrichtungen. Das einzige was uns wirklich gefehlt hat, war eine Entsorgungsmöglichkeit für die Toilettenkassette.

20161022_205418Mit einem Besuch auf der Kirmes wollten wir den Tag abschließen. Tamira durfte sich 2 Fahrgeschäfte aussuchen, auf welchen sie fahren durfte. Ihre Wahl fiel zunächst auf die „Raupe“. Damit drehten wir eine Runde und hatten schon mal Spaß. Die Wahl des zweiten fiel ihr nicht ganz so leicht und so schlenderten wir noch ein- oder zweimal über das Kirmesgelände. Zu guter Letzt entschied sie sich für die „Wilde Maus“. Unbedingt wollte Sie da drauf – „bitte, bitte, Papa…“ Naja, von mir aus….. 😆  

Anschließend bedienten wir uns noch an den zahlreichen Imbissständen auf der Kirmes und machten uns dann auf den Rückweg um so langsam die wohlverdiente Nachtruhe anzutreten.

An dem Stellplatz grenzt ein kleiner Flughafen, Berichten im Internet zufolge sollte der Fluglärm sehr störend sein, das können wir jedenfalls nicht bestätigen. Sowohl in der Nacht, als auch tagsüber waren die Fluggeräusche der Maschinen nicht störend. Im Gegenteil, Tamira fand es klasse, immer wieder zum Zaun zu rennen und zuzuschauen, wie die Flugzeuge starteten und landeten.

SeaLife Speyer20161023_175544

Am nächsten Morgen sind wir wieder zeitig aufgestanden, schließlich galt es, den Besuch im SeaLife und die Rückfahrt nach Hause in den Tag  zu bringen.

10-15 Minuten Fußweg sind es vom CaravanPark zum SeaLife, nachdem wir uns mit Frühstück versorgt hatten, machten wir uns auf den Weg. Dieser führt u.a. durch einen kleinen Park, vorbei am Dom zu Speyer. Groß und mächtig ragt seit ca. 1000 Jahren das Wahrzeichen der Stadt, unweit des Rheinufers auf. Er gilt als die größte erhaltene romanische Kirche Europas.

Direkt am Speyerer Rhein gelegen, erwartete  uns dann das SEA LIFE Speyer. Wie immer war es eine faszinierende Reise durch die Unterwasserwelt, hier mit über 3000 Tieren aus 100 Arten.

Das Großaquarium ist toll aufgebaut, man folgt nämlich dem Ursprung des Rheins bis hin zu seiner Mündung in die Nordsee. Vorbei an Muränen, Rochen und Katzenhaien geht es von dort aus durch das Mittelmeer bis man im tropischen Ozean ankommt. Wir buchten anlässlich der Themenwochen „Helden der Meere“20161023_123710 auch die tägliche Führung und bekamen gezeigt, welche außergewöhnlichen Fähigkeiten die Tiere haben, die derzeit über die Kinoleinwände schwimmen.  So gab es einiges zu entdecken, Tamira ließ sich von den Putzerfischen auch die Fingerchen reinigen und konnte fühlen, wie sich ein Seestern anfühlt 😉

Der Rest ist schnell erzählt: Auf dem Rückweg zum Stellplatz sind wir noch kurz am Dom vorbei gelaufen. Wir sind zwar keine Kulturbanausen, aber einer 6-jährigen müssen wir auch noch keine „Kirchenbesichtigung“ zumuten, daher beschränkten wir uns auf einmal durchlaufen. Danach ging es zurück zum Wohnmobil und wir machten uns auf den Weg nach Hause. Ohne Staus und weitere Verzögerungen rollten wir in Ruhe heim und kamen dort erholt und mit vielen tollen Erlebnissen im Gepäck am frühen Abend wohlbehalten an.

2 Gedanken zu „Herbstferien 2016 mit dem neuen Wohnmobil“

  1. Haha wie lustig das Bild von der Kirmes ist 🙂

    Man kriegt direkt Lust auf Reisen bei deinem Bericht André.

    Aufjeden fall so weiter machen und nicht aufhören.
    Gute Fahrt und ich freue mich auf neue Artikel.

    Liebe Grüße
    Andreas

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