Unser Wohnmobil – Niesmann + Bischoff Clou Trend 570E

3 Jahre war uns der Clou ein treuer Begleiter. Hier mal ein paar Informationen zu unserem alten Wohnmobil:

Der Grundriss des Clou Trend 570 E war damals ein Novum im Luxussegment. Badbereich und `Kinderzimmer´/Etagenbetten sind durch Schiebetüren jeweils abtrennbar. Die Ausstattung und der Aufbau dieses Wohnmobils suchen noch heute bei vielen aktuellen Mobilen ihresgleichen. Der Neupreis lag damals deutlich über 120.000,- DM.

Unser WoMo stand, wenn es nicht bewegt wurde, regelmäßig in einer trockenen Halle (Garagenfahrzeug). Nichts desto trotz ist es natürlich kein Neufahrzeug mehr. Im Innenbereich gibt es normale Abnutzungserscheinungen, insgesamt ist das Fahrzeug jedoch sehr sauber und ordentlich.

Der Aufbau weist außen altersbedingt kleinere Dellen, Schrammen und auch partiell die typischen Bläschen auf der Aluhaut auf. Dies sind allerdings eher optische Macken.

In 2013 wurden die Armaturen von Dusche und Waschbecken im Bad erneuert. Gleichzeitig wurde die Aufbau-Elektrik insgesamt zu großen Teilen überarbeitet und teilweise auch erneuert, u.a. wurde die komplette Beleuchtung im Innenraum auf LED umgerüstet und die Markise mit einer fernbedienbaren LED-Beleuchtung ausgestattet. In dem Zusammenhang wurde auch eine Solaranlage (2x100W) verbaut, welche über einen Solarladeregler die beiden ebenfalls erneuerten Aufbaubatterien lädt. Daneben steht an weniger sonnigen Tagen ein Gasgenerator für die Stromerzeugung zur Verfügung, durch den Wechselrichter ist Kaffeekochen auch ohne Landstrom möglich.

Neben den mit 5cm stark gedämmten Aufbauwänden sorgen die Winterwand und die zuverlässige Alde-Warmwasserheizung für wohlige Wärme an Wintertagen und lassen das Wohnmobil auch wintertauglich werden. Ein 90l Gastank versorgt Heizung, Herd, Generator und Co.

Ein 200l Frischwassertank, sowie der Grauwasser- und Fäkaltank mit jeweils 100l sorgen für lange Standzeiten.  Unterwegs die Toiletten-Cassette zu leeren, unangenehme Gerüche im Wohnraum – dank  WC mit Festtank stellt das bei diesem Fahrzeug kein Problem dar. Für heißes Wasser sorgt eine 15l Truma Therme.

In 2014 wurden alle 6 Reifen erneuert, diese sind somit neuwertig. Weiterhin wurde u.a. auch die Auspuffanlage erneuert, der Motor überprüft, ein geringer Ölverlust beseitigt, sowie ein Ölwechsel durchgeführt.. 2015 wurde der Ringanker auf dem Dach komplett neu abgedichtet. TÜV/AU und Gasprüfung wurden gerade erst vor 3 Wochen komplett neu gemacht, dabei wurde die Bremsanlage komplett überholt.

Über die Zeit haben wir einen Ordner m. allen Anleitungen, Werkstattrechnungen, HU-Berichten, etc. sozusagen als `Lebenslauf´ erstellt. Eine schöne Sache, auch für einen Käufer, so ist dann alles nachvollziehbar.

Jedem, der sich für so ein Fahrzeug interessiert sollte klar sein: Der 410D von Mercedes wurde niemals als Rennfahrzeug gebaut, mit 4,6t zulässigem Gesamtgewicht (3.460 kg Leergewicht, als über 1t Zuladung!) hat der Saugdiesel auch gut zu tun, erledigt aber zuverlässig seinen Job, Höchstgeschwindigkeiten sind allerdings nicht zu erwarten 😉 . Es ist halt ein Reisemobil! Für die entspannte Fahrt sorgt zusätzlich auch der Tempomat. Damit man die Familie nicht zu Hause lassen muss, gibt es insgesamt 6 eingetragene Sitze. Der Fahrer- und der Beifahrersitz verfügen dabei über 3-Punkt-Gurte, an der Sitzgruppe gibt es weitere 4 Sitzplätze, davon 3 mit Beckengurt (wichtig dabei zu wissen: Bei Fahrzeugen diesen Alters entfällt die Gurtpflicht für die hinteren Plätzen, sofern keine Gurte vorhanden sind). Einmal am Ziel angekommen, erleichtert die Rückfahrkamera das Rangieren.

Nach 24 Jahren darf man auch kein Neufahrzeug erwarten, für dieses Alter war das Fahrzeug aber noch sehr wenig „abgenutzt“ und in einem sehr gepflegten Zustand. Wir hatten, kurz bevor wir ihn abgegeben haben, beispielsweise  erst gerade noch den Fußbodenbelag erneuert (PVC in Holzboden-Optik).

Von unserer Warte aus: ein tolles Wohnmobil mit einer Ausstattung, wie sie manch modernes Fahrzeug nicht vorweisen kann.

Ausstattung

  • Alkoven
  • 6 Sitzplätze (davon 5 mit Gurt)
  • 5 Schlafplätze (für kleine Menschen ggf. auch 6 😉 )
  • Etagenbett
  • Festbett
  • Markise
  • Mittelsitzgruppe
  • Separate Dusche
  • Servolenkung
  • Sat-Anlage/TV-Vorb.
  • WC m. Festtank
  • 90l Gastank
  • Gasgenerator
  • Wechselrichter
  • Solaranlage
  • Truma Therme
  • Alde Warmwasserhzg.
  • AHK
  • Winterwand
  • Tempomat
  • Rückfahrkamera
  • 200l Frischwassertank
  • 100l Fäkaltank
  • 100l Abwassertank
  • elekr. Einstiegsstufe
  • LED Tagfahrlicht
  • LED Markisenbeleuchtung
  • neuw. Dometic Kühlschrank (12V / 230V / Gas)

Winter Wonderland – (almost)

Winter Wonderland, zumindest ein bißchen.
Ein paar Aufnahmen von unserem letzten Urlaub am Weißensee in Kärnten, Österreich. http://www.weissensee.com

Direkt aus der Kamera, unbearbeitet, nur auf die Schnelle am Laptop geschnitten – und der mochte das 4K-Material nicht so 😉
Ich hoffe, es gefällt euch trotzdem…

Aufgenommen wurde mit dem Yuneec Q500 4K Black Edition, größtenteils in 4K, teilweise aber auch in Full-HD. Das Gimbal am Kopter arbeitet ganz hervorragend, finde ich.

Ich denke, auch mit der Bildqualität kann man ganz zufrieden sein, was denkt ihr?

Projekt Gartenteich – Die Befreiung (Part II)

Nachdem nun einige Tage ins Land gegangen sind, sollte es am vergangenen Wochenende weitergehen im Garten, insbesondere am Teich. Aus einem Verschönern des Wasserfalls wurde sehr schnell eine größere Aktion und wir starteten Die Befreiung (Part II).

Aber seht selbst:

Das war ja im Mai die Ausgangssituation. Nach einem ersten groben Freischneiden sah es schon so aus:

...wir machen den Weg frei...
…wir machen den Weg frei…

Diese Rutsche am Ende des Wasserfalls wollten wir uns jetzt vornehmen.

Zum einen wollten wir lieber was „stufiges“ haben, mehr Wasserfall, weniger Rutsche. Zum anderen musste da auch so einiges abgedichtet werden. Steine haben wir ja genug, noch schnell ein paar polygonale Trittplatten besorgt und los ging’s.

Der erste Versuch war schon ganz nett, gefiel mir aber nicht, daher habe ich alles wieder auseinander gebaut. Dabei hat natürlich auch das Grün Drumherum gelitten. Am nächsten Tag also nochmal von vorne, diesmal wollten wir zunächst ein bißchen Platz Drumherum schaffen, doch da wurde irgendwie ein etwas größeres Projekt draus:

Ganz fertig geworden ist es schlussendlich nicht, aber wir sind einige Quadratmeter Teich reicher… 😉

Ene Besuch im Zoo…

Karte zentrieren
Verkehr
per Fahrrad
Transit
Google MapsRoutenplanung starten

oh oh oh oh… Ja, einen Besuch im Zoo, den machten wir heute endlich mal wieder – bei bestem Wetter!

Ouwehands Dierenpark ist laut parkscout.de einer der größten Zoos der Niederlande. Die Tiere im Ouwehand Zoo, der nur wenige Kilometer hinter der deutschen Grenze liegt, leben in einer natürlichen Umgebung, die weitestgehend dem jeweils ursprünglichen Lebensraum entspricht. Der Zoo konzentriert sich auf bedrohte Tierarten wie zum Beispiel Braunbären, Orang Utans, Amurtiger und Asiatische Löwen. Anfang März gab es Nachwuchs bei den Eisbären. Die beiden Eisbärenzwillinge sind zur neuen Attraktion des Zoos geworden.

Dank einer gut publizierten Aktion im Internet ergatterten wir die Tickets für nur 5,- EUR je Nase und konnten dadurch auch mal wieder einen anderen Zoo besuchen.

Duisburg, Arnheim oder Gelsenkirchen sind zwar auch wirklich toll, wenn man ein paar Mal dort gewesen ist, mag man aber auch mal was anderes sehen…

Gemeinsam mit meiner Schwester samt Family machten wir uns – und vor allem auch den Kindern – einen schönen Tag in einem wirklich schönen Zoo…

Natürlich gab es mehr als nur Tiger dort 😉 Hier schon mal einige ausgewählte Fotos, ein Video wird wohl noch folgen…

 Infos zum Zoo gibt es hier: Ouwehands Dierenpark

Von unserer Seite auf jeden Fall eine klare Empfehlung, der Besuch lohnt sich, auch zum Normalpreis 😉

Projekt Gartenteich – Die Befreiung (Part I)

Heute haben wir die wenigen regenfreien Stunden versucht sinnvoll zu nutzen und haben „Die Befreiung“ gestartet… Zum Ende sind wir zwar doch nass geworden, aber nun ja…

Wer dem Projekt bisher gefolgt ist, weiß, dass die Uferzone unseres Gartenteichs Opfer einer vegetativen Explosion geworden war und Schilf, Gräser, Seggen und auch Rohrkolben auf dem Vormarsch Richtung Haus waren. Zudem war dadurch ja auch der Teich kaum noch sichtbar.

Zunächst hatten wir daher erst mal einen großen Teil radikal zurück geschnitten. Bei unseren Recherchen hatten wir u.a. auch Überlegungen angestellt, wie die Uferzone des Teiches gestaltet werden sollte. Ein Kiesstreifen sollte her, als Abgrenzung zwischen Rasen und Teich. Zudem sollte mal Wurzelwerk entfernt werden und Land von Teich getrennt. Später haben wir dann festgestellt, dass zumindest ein Teil unserer Vorstellungen schon verwirklicht worden war, und es besagten Kiesstreifen schon gab  – leider verdeckt von einem ca. 15-20 cm dicken Wurzelteppich.

Heute nutzten wir das Wetter, gestern war es ja den ganzen Tag stürmisch und regnerisch, und machten uns mal ein Bild vom Ausmaß der Katastrophe:

Wie man gut erkennen kann gibt es sogar eine Kapillarsperre. Bis runter zur Folie komplett Kiesel, durchzogen von einem dichten Wurzelwerk. Da hatte die gute Kreuzhacke ganz schön zu tun. Und ich auch 😉

3-4 m haben wir heute geschafft. Zwar sind die Rhizome noch nicht restlos entfernt, aber das ist in einem Anlauf kaum machbar. Ist eh unglaublich, wie das Zeug gewuchert ist. Und wie weit…

An einer Stelle bin ich leider abgerutscht und hab die Folie erwischt, das muss ich in den nächsten Tagen mal flicken. Ansonsten ist es eigentlich gut gelaufen und sieht jetzt auch schon echt schick aus. Freu mich schon, wenn wir den ganzen Teich freigelegt haben…

Stand heute Abend war dann so:

In den nächsten Tagen geht’s weiter – stay tuned…

Projekt Gartenteich – Pläne

Ja, das ist quasi der aktuelle Stand, hier auch noch mal in bewegten Bildern:

Unsere Pläne sind, zunächst die Bepflanzung in den Griff zu bekommen.
Wir haben uns viele, viele Teiche angeschaut, um heraus zu bekommen, was uns gefällt und was eher nicht.
Auch soll sich die Arbeit in Grenzen halten, Familie und Beruf fordern ja auch ihre Zeit und der Rest des Gartens ist auch nicht ohne.

Recht schnell war klar: Wir wollen eine klare Abgrenzung zwischen Teich und Land. Am liebsten so, dass man auch ordentlich den Rasen mähen kann. Ein Kiesstreifen um den Teich wäre also nett. Da kann ja dann auch noch ein bisschen Randbepflanzung rein. Ansonsten sollen Gräser, Rohrkolben, Schilf und Konsorten halt dahin wo sie hingehören, in den Teich…
Interessanterweise ist unter dem ca. 15-20 cm dicken Rhizomenteppich rund um den Teich tatsächlich genau dieser Kies vorhanden…
Am Wochenende wollte ich diesem Wurzelwerk mal mit Kreuzhacke und Spaten zu Leibe rücken und gucken, wie weit ich komme, das Wetter führte jedoch dazu, dass ich stattdessen diese Zeilen poste.

Chemie kommt jedenfalls nicht in Frage, also ist Muskelkraft gefragt. Wird ein ordentliches Stück Arbeit, aber naja…. 

Der Teich ist übrigens irgendwann vor Jahren tatsächlich mal für irgendeine Fachzeitschrift abgelichtet worden und es wurde darüber berichtet, muss also mal richtig, richtig schön und gut angelegt gewesen sein.
Mein Vorgänger hatte wohl genauso wenig Ahnung wie ich, derjenige, der ihn davor ursprünglich angelegt hat, konnte ihn zum Schluß aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr pflegen, daher die Verwilderung.
Ich betrachte es jetzt als Herausforderung, den „alten“ Zustand wieder herzustellen. Vielleicht schaffe ich es ja auch in die Fachpresse.

Ein weiteres Projekt ist der Bachlauf/Wasserfall/Quellstein:
Die Zuleitung zum Stein habe ich auch endlich gefunden und konnte ihn mittlerweile in Betrieb nehmen. Aufgrund der weiten Strecke brauchte ich jedoch auch hier eine 10.000l/h-Pumpe. Wird angeschaltet, wenn wir im Garten sind und das Ganze nicht nur bearbeiten, sondern auch mal genießen wollen.
Unter dem Quellstein liegen einige große Steine. Darüber eine Schicht – irgendwas. Ich würde tippen, dass dort eine Glasfasermatte mit Dichtschlämme o.ä. aufgebracht wurde. Sieht sehr felsähnlich aus.
Die „Rutsche“ zum Teich runter ist stellenweise ebenfalls so beschichtet.
Leider ist das Zeug im Laufe der Jahre porös geworden, so dass das Wasser nicht so fließt, wie es soll und teilweise auch wegsickert.
Die Platte unter dem Stein möchte ich nur abdichten, dass das Becken wieder vorne überläuft.
Die „Rutsche“ geht für meinen Geschmack gar nicht. Gerne würde ich hier etwas abstufen, so dass wirklich eine Art Kaskade/Wasserfall/Bachlauf entsteht. Weiß nur noch nicht wie… Werde ich mal in einem separaten Thread als Frage/Ideensammlung in den Raum werfen…
Aktuell tendiere ich dazu, größere Steine entsprechend mit Flexkleber „aufzukleben“, die Fugen zu verspachteln und das ganze mit Dichschlämme abzudichten. So sollte es möglich sein, 2-3 Stufen zu konstruieren. Wird zwar auch wieder was, was die Fadenalgen quasi anzieht, sollte das Wasser nicht schnell genug fließen, gereinigt werden will das Ganze wahrscheinlich auch regelmäßig, aber das nehme ich um des Effektes willen gerne in Kauf.

In diesem Sinne, ich werde weiter berichten…

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