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Projekt Gartenteich – Fadenalgen

Nachdem der Teichfilter nun lief, galt es, den Teichschlamm zu beseitigen und wieder Herr der Lage zu werden.
Schlammsauger besorgt (gemietet) und ab dafür. Inzwischen habe ich einen gekauft. So oft, wie ich das Ding hätte mieten müssen… 

Was die Pflanzen angeht, das ist schon schwieriger… Von „wieso? Das sieht doch gut aus, ich würd’s so lassen“ bis „Ui. Am besten, Du besorgst Dir nen Bagger und buddelst alles wech…“ habe ich alle denkbaren Ratschläge dazwischen gehört.
Ich entschied mich dazu, ziemlich radikal zurück und frei zu schneiden und erstmal die Lage zu orten. Wo fängt Teich an, wo wächst was und wie groß ist dieser Tümpel eigentlich…?

Auch hier mal ein paar Bilder, die das Ganze dokumentieren:

Zwischenzeitlich habe ich auch mal das Wasser analysieren lassen. Schön klar war es ja jetzt, kaum noch Schwebealgen. Laut Test aber viel zu weich. Im Nachhinein auch logisch: Durch die heraus gewachsene Bepflanzung wird dem Teich regelmäßig über die Kapillarwirkung Unmengen an Wasser entzogen. Dieses füllen wir regelmäßig mit schön weichem Grundwasser nach…

Ansonsten waren aber alle Werte top. Für die Gesamthärte haben wir ein Mittelchen hinein gekippt. Im Nachhinein eine doofe Idee. Wir füllen ja immer noch regelmässig nach und sind mit der Bepflanzung lange noch nicht so weit, wie wir gerne wären. Auch die Konsequenz war bzw. ist rückblickend logisch:
Beim Rückschnitt ist natürlich auch das ein oder andere Planzenteil ins Wasser gefallen und verrottet. Dadurch freiwerdendes Phosphat, der höhere Lichteinfall und das Nährstoffüberangebot (mangels der vorher vorhandenen Pflanzen) führte schnell zu Fadenalgenbildung.
Habe ich zunächst beseitigt, ich hoffe, dass das biologische Gleichgewicht sich schnell wieder herstellt und die Fadenalgen künftig ausbleiben.